002. Um Aufmerksamkeit buhlen vs. Aufmerksamkeit auf etwas lenken | What I've learned Lately
Ich will Influencerin werden - aber nicht nach Aufmerksamkeit buhlen. Nicht noch mehr useless shit in eine Welt voller useless shit bringen.

Introduction
Vor einigen Wochen habe ich auf Instagram geteilt, dass ich Influencer werden will. Seitdem mache ich mir viele Gedanken darüber, wie das für mich aussehen soll, denn ich will nicht die typische Influencerin sein. Ich glaub, ich KANN gar nicht die typische Influencerin sein.
Ich liebe alte Dinge. Dinge mit Geschichte. Ob’s um Vintage-Kleidung geht, oder die Kommode – ich liebe es, alten Dingen ein zweites Leben zu geben.
Und ich glaub’ allein deshalb passe ich in das Bild des Influencers nicht so rein: Ich kaufe gerne secondhand – und die meisten Brands verkaufen eben first-hand.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich den “typischen Influencer” auch nicht verteufeln will. Ich glaube, es ist schwierig sich etwas zu kreieren, was man teilweise ablehnt. Und trotzdem darf ich für mich klar sein, was ich NICHT will und da bin ich mir ganz sicher:
Ich will nicht um Aufmerksamkeit buhlen. Ich will nicht meine Beziehung oder meine Freundschaften auf Social Media ausschlachten. Oder IRGENDETWAS posten, nur um Reichweite zu bekommen.
Ich will teilen, was Bedeutung hat. Dinge, die mich bewegen – in der Hoffnung, dass sie vielleicht auch andere, dich, bewegen. Ich will nicht noch mehr “Noise” ins Internet bringen, sondern entschleunigen.
Einen Raum erschaffen, der inspiriert – ohne ständig Dauer-Optimierung zu implizieren.
Einen Raum, wo man sich gerne aufhält – selbst wenn nichts Neues gepostet wird. Einfach weil der Content sich gut anfühlt und uns daran erinnert, dass wir schon gut so sind, wie wir sind.
Dass wir nicht erst jemand anders werden müssen, um unser Traumleben leben zu können.
Und das bringt mich auch zum Thema dieser Kolumne: What have I learned lately?
Genau das. Dass ich mich nicht verändern muss, um Influencerin zu sein.
Denn irgendwo war da noch diese leise Stimme, die sagte, ich sei zu bubbly, zu verspielt, zu anders (vielleicht kennst du diese Stimme?).
Der große Schmerz meines Lebens: zu anders zu sein.
Bereits in der Schule hatte ich das Gefühl, zu alternativ für die “basic bitches” zu sein und nicht alternativ genug für die Alternativen.
Ich hab zwar immer irgendwie dazu gehört, aber mich doch immer wie ein Außenseiter gefühlt – weil ich immer wieder Anteile von mir ausgefiltert habe, um “reinzupassen”.
Und auch jetzt hab ich verzweifelt versucht mich in eine Box zu pressen.
Bin ich eher dieser cozy, aspirational Content?
Oder die, die einfach in die Kamera quatscht?
In welche Box will ich einsortiert werden?
Die Antwort: In keine.
Ich will bloß in gar keine Box gesteckt werden, denn jede wäre zu klein.
Ich bin keine Carrie. Oder eine Charlotte. Oder eine Samantha.
Ich bin ein bisschen von allen (außer Miranda – die sehe ich in mir nicht haha – vielleicht der leicht spießige Deutsche, der doch noch irgendwo in mir lebt).
Aber ja, ich will in keine Box sortiert werden, denn ich passe in keine Box.
Und wenn überhaupt, würde es mich freuen, anderen Frauen zeigen zu können, dass wir eben in keine Box passen müssen.
Dass wir keine “Nische” brauchen, um auf Social Media erfolgreich zu sein (mal davon abgesehen - was bedeutet Erfolg auf Social Media überhaupt? Vielleicht erkunden wir das ein anderes Mal?!).
Tief in mir weiß ich, dass es genauso möglich ist. Und deshalb gehe ich genau dafür los.
Was ihr also erwarten könnt: gar nichts haha!
Denn es bleibt unberechenbar. Zumindest für den Moment.
Vielleicht finde ich auf meiner Reise DIE Themen, die ich behandeln möchte.
Vielleicht wird es ein wildes Potpourri an Themen.
Was ich weiß: Ich will meinem Herzen folgen.
Und ich will mir erlauben, dass es sich einfach entwickeln darf.
Ich will mir erlauben einfach zu teilen – ohne alles zu überdenken, nur weil da ein Ziel im Hinterkopf ist.
Denn eines ist mir glasklar: NICHT zu posten, weil ich alles überdenke, bringt mich garantiert nicht zum Ziel (hab ich mehrfach für uns alle ausprobiert – klappt wirklich nicht).
Ach ja, und das Ziel ist es, Influencerin zu werden, wisst ihr ja. Aber ich hab’s nochmal genauer definiert, da ich gemerkt habe, dass das noch zu vage für mich ist. Wollt ihr wissen, was jetzt mein konkretes Ziel ist?
Schreib mir gerne and let me know – dann schreib ich darüber vielleicht beim nächsten Mal :)
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001. Karla Kolumna | What I've learned Lately

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